RaSchOWL: Region macht Schule – Region, Tradition und Innovation der Berufs- und Arbeitswelten in Ostwestfalen-Lippe

Ziel des Projekts „RaSchOWL – Region macht Schule“ ist es, die berufliche und arbeitsweltliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7-9 zu fördern. Dazu werden – in enger Zusammenarbeit mit Lehrkräften aus allgemein bildenden Schulen der Sekundarstufe I sowie Vertretern und Institutionen in der Region Ostwestfalen-Lippe – außerschulische Lerngelegenheiten in der Region entwickelt, erprobt und evaluiert. Die Lernsituationen innerhalb der Praxiskontakte werden dabei so konzipiert, dass sie den Schülerinnen und Schülern Veränderungen der Berufs- und Arbeitswelten ihrer Region aufzeigen und einen Vergleich zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie möglichst auch eine Orientierung für die Zukunft ermöglichen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, ihre persönlichen Interessen und Neigungen betreffend die Berufs- und Arbeitswelt zu entdecken und zu verfolgen, weshalb die Gestaltung einer aktivierenden Lernsituation im Mittelpunkt steht. Die Leitidee ist, die Schülerinnen und Schüler handlungsfähig zu machen. Auf dieser Basis ist es ihnen anschließend besser möglich, eine reflektierte Berufswahlentscheidung anhand persönlicher Präferenzen und Wertvorstellungen unter den Bedingungen gegenwärtiger und zukünftiger Berufs- und Arbeitswelten zu treffen. Sie werden darin gefördert, Verantwortung für die (eigene) persönliche und berufliche Entwicklung zu übernehmen.

In der Pilotphase des Projekts, welche 28 Monate umfasst, werden ausgewählte außerschulische Lerngelegenheiten mit je einem didaktischen Konzept entwickelt. Die außerschulischen Lernorte können sowohl Museen als auch Unternehmen sein und sind über die Region Ostwestfalen-Lippe verteilt. Langfristig möchte das Projekt weitere, geeignete Regionen identifizieren, um Möglichkeiten der Übertragbarkeit der innovativen Projektidee aus der Kombination von schulischer, unternehmerischer und kultureller Perspektive zur (beruflichen) Orientierungsfähigkeit von Jugendlichen auf andere Regionen zu prüfen.

Im Rahmen des Projekts wurden die folgenden Lerngelegenheiten samt vor- und nachbereitender Unterrichtseinheiten entwickelt und mit Schulklassen erprobt:

- Glashütte Gernheim:  https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/glashuette-gernheim

- Ziegeleimuseum Lage:  https://www.lwl.org/industriemuseum/standorte/ziegeleimuseum-lage

- Historisches Museum Bielefeld:  https://www.historisches-museum-bielefeld.de/

- Heinz Nixdorf MuseumsForum:  https://www.hnf.de/start.html

- SmartFactory OWL:  https://smartfactory-owl.de/index.php/de/

Die sich anschließende Tabelle zeigt die berufs- und arbeitskundlichen, wirtschaftlichen, technischen, sozialen und gesellschaftlichen Aspekte, die im Rahmen der vor- und nachbereitenden Unterrichtseinheiten sowie der Erkundungen der außerschulischen Lerngelegenheiten aufgegriffen werden.


Projektleitung
: Prof. Dr. Thomas Retzmann 


Projektmitarbeiter der Universität Duisburg-Essen: Steffen Spitzner, M.Sc.; Fabio Fortunati, M.Sc.

Projektpartner: Lehrkräfte aus allgemein bildenden Schulen der Sekundarstufe I sowie Vertreter und Institutionen aus der Region Ostwestfalen-Lippe

Projektförderung: PwC-Stiftung

Projektziel: Förderung der arbeitsweltlichen Orientierung von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7-9 durch das Design, die Erprobung und Evaluation sowie Dissemination außerschulischer Lerngelegenheiten

Projektzeitraum: März 2017 – Dezember 2019

 Gefördert durch: