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 Fr, 03. Mai. 2013

Jugendforscher Klaus Hurrelmann fordert erneut Pflichtfach „Wirtschaft“

Erneut kommt der renommierte Jugendforscher Klaus Hurrelmann in einer umfangreichen Studie für Metallrente* zu dem Resultat, dass sich Jugendliche und junge Erwachsene bei Fragen der finanziellen Vorsorge für die Zukunft überfordert fühlen. Es mangelt nicht am Bewusstsein für die Notwendigkeit, sondern an der individuellen Fähigkeit und dem Vertrauen in die Anbieter und deren Altersvorsorgeprodukte. Wie schon drei Jahre zuvor sieht der Soziologe Klaus Hurrelmann eine Ursache darin, dass die ökonomische Bildung in den allgemeinbildenden Schulen nicht ausreichend repräsentiert ist. Deshalb fordert er nochmals, dass Wirtschaft ein Pflichtfach werden müsse. Siehe: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/spass-statt-sparen-die-generation-altersarmut/8148918.html Die Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung setzt sich ebenfalls für ein Kernfach Wirtschaft ein. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Retzmann veranstaltete sie 2010 eine wissenschaftliche Tagung zum Thema „Finanzkompetenz und ökonomische Verbraucherbildung“. Die Ergebnisse wurden 2011 veröffentlicht: Retzmann, Thomas (Hrsg.): Finanzielle Bildung in der Schule. Mündige Verbraucher durch Konsumentenbildung. Herausgegeben im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Ökonomische Bildung. Schwalbach/Ts. 2011 Inhaltsverzeichnis und Vorwort  * Metallrente ist das Versorgungswerk der Metallindustrie und eine gemeinsame Einrichtung von Gesamtmetall und IG Metall. ____________________________________________________________________________ Weitere Veröffentlichungen des Lehrstuhls zur Ökonomischen Allgemeinbildung sowie zur kaufmännischen Berufsbildung finden Sie hier: www.wida.wiwi.uni-due.de/downloads/publikationen/ und hier: www.wida.wiwi.uni-due.de/downloads/diskussionspapiere/